Augustinerchorfrauenstift, später Antoniterkloster Arolsen
Kloster in Deutschland
Das Augustinerchorfrauenstift Aroldessen wurde 1131 in Bad Arolsen gegründet und 1492/93 in ein Antoniterkloster umgewandelt. Es lag im Gebiet des heutigen Arolser Königsbergs und war Teil der Grafschaft Waldeck. Das Stift war ursprünglich von der Witwe Gumberts von Warburg gestiftet worden, mit Unterstützung des Bischofs von Paderborn. Das Kloster erlebte im 15. Jahrhundert Schwierigkeiten und wurde 1492/93 an die Antoniter von Grünberg vergeben. Es hatte einen Aufschwung, blieb aber nicht lange bestehen. Mit der Reformation 1525–1529 wurde es aufgelöst und säkularisiert. Danach wurde es zum Residenzschloss umgebaut und 1664 zur Hauptresidenz der Familie gemacht. Das Schloss wurde 1710 abgebrochen, um Platz für ein neues Residenzschloss zu schaffen. Die Reste des Klosters und Schlosses wurden durch den Fürsten Friedrich Anton Ulrich zerstört. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Entwicklung der Familie von Waldeck verbunden und zeigt die Veränderungen der Region im Laufe der Jahrhunderte.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Bad Arolsen
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