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Kaiserpfalz Kaiserswerth
Burgruine in Deutschland
Die Ruine der Kaiserpfalz Kaiserswerth liegt im Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth auf einer künstlich angelegten Rheininsel. Sie entstand im 10. Jahrhundert als Fronhof und entwickelte sich zu einer wehrhaften Zollfeste. 1050 wurde sie erweitert und zum Königshof umgebaut. Die Anlage wurde 1982 in die Denkmalliste der Stadt aufgenommen. Der Name leitet sich vom mittelhochdeutschen „Werth“ für Insel ab und bedeutet „Kaiserinsel“. Die Kaiserpfalz war ein bedeutender politischer und wirtschaftlicher Mittelpunkt. Kaiser Heinrich III. besuchte sie viermal, und Friedrich Barbarossa ließ sie 1193 ausbauen. Die Anlage war ein dreigeschossiges Palas mit einem Bergfried. Sie war Teil der rheinischen Handelsrouten und stand im Zentrum von Ereignissen wie dem Staatsstreich von Kaiserswerth 1062 und dem Spanischen Erbfolgekrieg 1702. Die Pfalz wurde mehrfach belagert und zerstört, doch ihre Ruinen blieben erhalten. Die heutige Ruine umfasst den nördlichen und südlichen Teil der Anlage. Die westliche Front des Palas ist 50 Meter breit und 14 Meter hoch. Im Erdgeschoss vermuten Archäologen Wirtschaftsräume, im Obergeschoss befanden sich Repräsentations- und Wohnräume. Die Haupttreppe ist erhalten, sowie die Fläche des einstigen Bergfrieds. Die Pfalz ist ein wichtiges kulturelles Erbe und Teil der Geschichte Düsseldorfs.
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- Art
- Burg
- Ort
- Düsseldorf
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
V okolí
- Kollegiatstift St. Suitbertus, Kaiserswerth161 m
- St. Suitbertus161 m
- Kapuzinerkloster Düsseldorf-Kaiserswerth160 m
- Kaiserswerth545 m
- Stadtbezirk 5601 m
- Belagerung von Kaiserswerth (1702)673 m
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