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château du Landskron
Burgruine im Oberelsass, Frankreich
Die Ruine der Burg Landskron steht im Oberelsass auf dem Landskronberg an der Schweizer Grenze in der französischen Gemeinde Leymen. Sie liegt etwa 15 km östlich von Basel und ist von der Schweizer Seite über Oberwil und Biel sowie von der französischen Seite über Hégenheim und Hagenthal-le-Bas erreichbar. Die Burgruine befindet sich auf der Westseite des Landskronberges, während die Ruine der Burg Alt-Landskron auf der Ostseite steht. Von Leymen führt ein Weg zum Parkplatz im Weiler Tannwald, von dem aus die Ruine in 10 Minuten zu Fuß erreichbar ist. Die Burg war im 13. Jahrhundert im Zuge der deutschen Reichsgeschichte von Bedeutung. Sie wurde von den Herren von Rötteln und den Münch von Landskron verwaltet. Im Jahr 1297 entstand eine Fehde zwischen den Vitztum und den Münch, die 1299 beigelegt wurde. Die Landskron wurde 1515 von Solothurn erworben und 1518 zu einer Festung umgebaut. 1663 verkaufte die Markgrafschaft Baden-Durlach die Rechte an Frankreich, und ab 1690 wurde die Burg nach Plänen von Vauban zur Grenzfestung und zum Staatsgefängnis ausgebaut. Die Ruine ist heute ein geschütztes Monument historique classé. Sie wurde 1856 von der Familie de Reinach-Hirtzbach gekauft und als Steinbruch genutzt, bis 1923 die Ruine zum Monument historique classé erklärt wurde. 1983 kaufte der Verein Pro Landskron die Ruine für etwa 46 000 Euro, und bis 1999 wurden Turm und Mauern konsolidiert. Die Ruine ist heute ein beliebtes Ausflugsziel mit Ausblicken auf die Umgebung und historischen Spuren.
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- Art
- Burg
- Ort
- Leymen
- Erbaut
- 1297
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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