Burg Kempe

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Burg Kempe

Burgruine in Roßwein, Landkreis Mittelsachsen, Sachsen

Die Burg Kempe ist eine spätmittelalterliche Felsenburgruine auf einem Schieferfelsen über der Freiberger Mulde. Sie liegt im Ort Mahlitzsch, einem Ortsteil der Stadt Roßwein im Landkreis Mittelsachsen in Sachsen. Die Ruine ist im örtlichen Denkmalverzeichnis als Denkmal erfasst und steht direkt über dem Fluss. Die Burg Kempe wurde im 13. Jahrhundert als Zoll- und Fluchtburg errichtet und war Stammsitz der Familie von Mals. Sie besaß drei Etagen, darunter eine fensterlose erste Etage, die vermutlich als Verlies oder Vorratsraum diente. Die Anlage hatte eine eigene unterirdische Wasserversorgung, was sie bei einer Belagerung länger versorgbar machte. Seit 2000 gehört die Ruine dem Privatbesitz. An der Ruine existiert eine Sage über einen reichen Ritter und seine Tochter Jule. Die Zigeunerin verwandelte Jule in eine Schlange, die alle hundert Jahre um Mitternacht im Mondlicht erscheint. Ein mutiger junger Mann soll sie durch einen Kuss befreien. Die Sage erzählt von vielen Versuchen, doch bisher hat niemand den Mut, den Kuss zu geben. Die Ruine bleibt ein Ort der Legende und der Geschichte.

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Art
Burg
Ort
Roßwein
Adresse
Zur Kempe
Erbaut
1300
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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