Schloss Dieterskirchen
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Dieterskirchen steht in der Gemeinde Dieterskirchen im Landkreis Schwandorf in Bayern. Es ist ein Baudenkmal mit der Aktennummer D-3-76-122-2 und zählt zu den archäologischen Befunden des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Die Reste des Schlosses sind heute nur noch in Fragmenten erhalten. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Erste Belege finden sich in Urkunden aus dem Jahr 1144. Im 14. Jahrhundert wurde der Adelssitz durch die Familie Warberger übernommen, die bis ins 15. Jahrhundert als Besitzer dokumentiert sind. Später folgten die Plankenfelsner und die Familie von Stauf. Im 17. Jahrhundert war das Schloss in der Familie von Horneck verankert, bis es im Alten Reich endgültig verfiel. Heute sind die Reste des Schlosses im Schlossgasthof und in der näheren Umgebung zu besichtigen. Das Erdgeschoss des Gasthofs zeigt ein Tonnengewölbe aus dem 16. Jahrhundert, während das Obergeschoss mit Fensterumrahmungen aus dem 17. Jahrhundert ausgestattet ist. Zwei granitene Torpfeiler mit Steinlöwen und Wappen sowie ein Schlosskeller mit dem Jahr 1800 sind in der Nähe des Hauses Neunburger Straße 4 zu finden. In der Pfarrkirche St. Ulrich sind Epitaphien der Schlossherren erhalten.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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