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Zámek Miroslavské Knínice
Schloss in Tschechien
Zámek Miroslavské Knínice liegt in der gleichnamigen Gemeinde Miroslavské Knínice im Okres Znojmo. Ursprünglich war es eine Burg mit Wassergraben, die erstmals 1262 in Schriftquellen erwähnt wurde. Die Anlage ist um einen Park mit dem Kirchhof des hl. Mikuláš gelegen. Der Schlosspark umgibt das Gebäude, und der Bau gehört der Gemeinde. Der Gemeindeverwaltung ist das Amtssitz. Der Schlosskomplex hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert durch Jaroslav z Knínic, Hofmeister des Markgrafen Jana Jindřicha Lucemburského, weiterentwickelt. Im 18. Jahrhundert besaß der Politiker Bedřich Vilém Haugwitz den Besitz, der den Schlosskomplex in gutem Zustand hielt. 1799 wurde der Besitz für 54.000 Zloty verkauft. Die letzte Besitzerin, Hermína Scholzová, verlor den Besitz 1945 durch Konfiskation. Im Schlossgebäude befinden sich heute die Räume der Gemeindeverwaltung, ein Kulturraum, ein Archiv und eine Bibliothek. Die ehemalige Sokolovna ist ebenfalls erhalten. Die Anlage besteht aus einer ehemaligen Burg mit vier Flügeln, die ein Trapez als Hof umgeben. Die Fassaden sind mit einer Kordonreihe verziert. Die historischen Räume wurden im 18. Jahrhundert renoviert und mit neuem Mobiliar ausgestattet. Die Anlage ist als kulturelle Denkmal in der Liste der kulturellen Denkmäler eingetragen.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Schloss
- Ort
- Miroslavské Knínice
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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