Burg Schraplau

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HradySaalekreisBezirk Saalekreis

Burg Schraplau

Burg in Sachsen-Anhalt, Deutschland

Die Burg Schraplau ist eine Ruine einer Höhenburg in Schraplau, einem Ort im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Sie liegt auf einem Hügel und ist nur schwer zugänglich. Die Anlage besteht aus Resten eines Erdwalls mit Trockenmauer und Vorgräben, die aus dem 9. und 10. Jahrhundert stammen. Die Burg war ursprünglich ein Ringwall und wurde später ausgebaut. Die Burg war im 10./11. Jahrhundert im Besitz der Herren von Schraplau, die mit den Querfurter Edelherren verwandt waren. Im 13. Jahrhundert erlangte die Familie eine große Herrschaftsfläche, darunter Nebra, Güter bei Röblingen am See und Teilbesitz in Querfurt. Burchard III. von Schraplau wurde sogar Erzbischof von Magdeburg. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert durch die Grafen von Mansfeld weiter ausgebaut, wobei ein schlossartiger Neubau entstand. Die Burganlage umfasst heute nur noch wenige Außenmauern. Die Ruine liegt auf privaten Grundstücken und ist von Wald umgeben. Von der ehemaligen Anlage sind Reste des Erdwalls und der Trockenmauer erhalten. Die Burg war bis ins 18. Jahrhundert als Gerichts- und Archivstätte in Nutzung, bevor sie vollständig verfiel.

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Art
Burg
Ort
Schraplau
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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