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Frankfurt-Berkersheim
Stadtteil von Frankfurt am Main, bis 1910 selbständig
Berkersheim ist ein Stadtteil von Frankfurt am Main im Nordosten der Stadt. Er liegt auf dem Nordhang des Berger Rückens, zwischen dem Lohrberg und dem Niddatal. Der Stadtteil ist Teil des Frankfurter Grüngürtels und grenzt an Bonames, Frankfurter Berg, Preungesheim und Heilsberg. Die Bahntrasse der Main-Weser-Bahn verläuft zwischen Dorf und Niddatal. Auf dem Berger Rücken finden sich Streuobstwiesen, vor allem Apfelbäume, aus denen Apfelwein hergestellt wird. In Berkersheim befindet sich zudem die Azur-Quelle, aus der Mineralwasser abgefüllt wird. Berkersheim war bis in die 2000er Jahre der letzte Stadtteil Frankfurts ohne Verkehrsampel. Mit 3.834 Einwohnern ist es der drittkleinste Stadtteil. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die römische Zeit zurück, als die Gemarkung Teil des Gebiets der römischen Stadt Nida war. Im Mittelalter gehörte Berkersheim zum Amt Bornheimerberg, das ab 1320 an die Herren von Hanau vergeben wurde. 1886 wurde Berkersheim dem Landkreis Frankfurt zugeteilt und 1910 zur Stadt Frankfurt eingemeindet. Der Stadtteil bietet vielfältige Ausblicke über das Niddatal bis zum Taunus. Sehenswürdigkeiten sind die Michaeliskirche aus dem 18. Jahrhundert, das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges und die Aussichtsplattform. Im November 2011 wurde das freie Theater „Theater Lempenfieber“ erstmals in der Gaststätte „Zum Lemp“ eröffnet. Jährlich finden das Reitturnier, die Berkersheimer Kerb und der Abbellauf des TSV Berkersheim statt. Die Berkersheimer Kerb ist über die Grenzen Frankfurts hinaus bekannt.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Stadtteil von Frankfurt am Main
- Ort
- Amt Bornheimerberg
- Seehöhe
- 156 m
V okolí
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