📷 Obrázek: Johannes Poets · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Göttingenská observatoř
historische Forschungseinrichtung in Göttingen, Niedersachsen
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Die Sternwarte Göttingen ist eine historische Forschungseinrichtung der Georg-August-Universität und wurde 1751 gegründet. Sie war die dritte Universitätssternwarte im deutschen Sprachraum. Die erste Sternwarte befand sich ursprünglich auf einem Stadtmauerturm, wurde aber nicht erhalten. 1816 wurde eine klassizistische Sternwarte an der Geismar Landstraße errichtet, die bis 1929 die Funktion der Sternwarte übernahm. 2005 entstand ein neuer Neubau des Instituts für Astrophysik mit einer eigenen Sternwarte. Die Sternwarte war bis ins 19. Jahrhundert ein bedeutender Forschungsort, insbesondere unter Carl Friedrich Gauß. Sie beherbergte wichtige Instrumente wie den Mauerquadrant und ein Spiegelteleskop von Herschel. 1816 wurde ein neues Gebäude errichtet, das bis heute als repräsentatives Gebäude der Universität dient. 1929 wurde eine zweite Sternwarte auf dem Hainberg eingerichtet, die bis 2004 genutzt wurde. Die Kuppel der 1886 gebauten Sternwarte wurde 2008 restauriert und kann heute wieder benutzt werden. Besucher können die historischen Räume der Sternwarte erkunden, darunter die Kuppel, die Meridiansäle und die Instrumenten-Terrasse. Die Sternwarte dient heute als Arbeits- und Tagungsstätte sowie für Führungen. Das Hainberg-Observatorium, das 1929 errichtet wurde, beherbergt ein Astrograf mit einem 34 cm großen Objektiv und ist heute von der Amateurastronomischen Vereinigung Göttingen verwaltet. Die Umgebung bietet gute Beobachtungsbedingungen und ist gut an die Stadt Göttingen angebunden.
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- Art
- Sternwarte
- Ort
- Göttingen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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