Beilstein (Hessischer Spessart)

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Beilstein (Hessischer Spessart)

Berg im Spessart in Hessen

Der Beilstein ist ein 499,5 Meter hoher Berg im Hessischen Spessart, der sich östlich der Straße von Bad Orb im Jossatal zwischen Villbach und Lettgenbrunn befindet. Er gehört zur Gemeinde Jossgrund im Main-Kinzig-Kreis und ist als Basaltkegel mit der größten Basalt-Höhle des Kreises bekannt. Die Formation entstand vor 10 bis 20 Millionen Jahren durch Vulkanausbrüche, während der umgebende Buntsandstein rund 200 Millionen Jahre älter ist. Der Beilstein hat eine reiche Geschichte, darunter die urkundliche Erwähnung im Jahr 1059 und die Überreste der Höhenburg Beilstein. Die Burg diente zur Sicherung des Erzstiftes Mainz und zur Kontrolle einer alten Straße. 1905 wurde die Basaltkuppe als Naturdenkmal ausgewiesen, und 1977 erfolgte eine erneute Unterschutzstellung. Der Berg ist Teil des Europäischen Kulturradwegs Perlen der Jossa und bietet Wanderwegen mit Erklärungstafeln. Auf dem Beilstein erwartet man eine Basaltkuppe mit typischen Säulen und kugelförmigen Gebilden. Die Umgebung umfasst Wälder mit altem Holz und ein Naturschutzgebiet von 5,75 Hektar, das über 200 Pflanzenarten beherbergt. Die große Basalthöhle dient Fledermausarten als Überwinterungsplatz, und der Berg ist ein wichtiger Lebensraum für seltene Arten wie die Pechnelke und die Bergulme. Etwa einen Kilometer nördlich liegt der Krater des Hohen Berges.

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Art
Berg
Ort
Hessen
Seehöhe
500 m

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