Dänischer Wohld
Landschaft in Schleswig-Holstein, Deutschland
Der Dänische Wohld ist eine Halbinsel in Schleswig-Holstein, die zwischen Eckernförder Bucht und Kieler Förde liegt. Sie gehört überwiegend zum Altkreis Eckernförde und umfasst etwa 46.500 Einwohner. Der Name leitet sich vom einstigen Waldgebiet Isarnho ab, das im Niederdeutschen als Wohld bezeichnet wurde. Die Landschaft ist Teil des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes und besteht aus Kuppen, Hügeln und flachem Gelände, das heute landwirtschaftlich genutzt wird. Der Dänische Wohld war bis ins Mittelalter weitgehend unbesiedelt, bis die holsteinischen Grafen den Raum gerodet und Siedlungen entstanden ließen. Im 13. Jahrhundert wurde die Region als Königslehen des dänischen Königs Waldemar II. genutzt. Bis 1662 war etwa die Hälfte der Fläche gerodet, wobei die Ortsnamen meist deutscher Herkunft sind. Im 19. Jahrhundert blieben viele Gutshöfe und Herrenhäuser erhalten, die heute noch von alten Familien besessen werden. Die Landschaft umfasst weitläufige Felder und Küstenbereiche, die von Stränden und Steilküsten begrenzt sind. Im Norden liegt die Kieler Förde, im Süden die Eckernförder Bucht. Die Region ist geprägt von historischen Gutsherrschaften und plattdeutscher Kultur. Die Bevölkerung lebt vor allem in den Orten wie Gettorf, Kiel und Eckernförde, die sich im Zuge der Industrialisierung und des Zugezugs aus dem Süden entwickelten.
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- Art
- Halbinsel
- Ort
- Schleswig-Holstein
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