Schloss Ellingshausen

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Schloss Ellingshausen

Ellingshausen ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, im südlichen Teil Thüringens. Sie liegt im unteren Haseltal, rechtsseitig der Hasel, einem Nebenfluss der Werra. Die Gemeinde ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Dolmar-Salzbrücke und liegt rund fünf Kilometer östlich von Meiningen. Zwischen Ellingshausen und Meiningen erhebt sich das Bergmassiv Hohen Maas mit bis zu 499 Metern. Das Schloss Ellingshausen, ein Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert, ist ein zentraler Ort der Gemeinde. Es wurde 1604 von den Grafen von Bose umgebaut und 1804 erneut saniert. Das Schloss gehört heute privat und wird saniert. Die Gemeinde war 1597–1623 von Hexenverfolgungen betroffen, wobei fünf Personen angeklagt und vier hingerichtet wurden. Die Gemeinde wurde 1920 zum Land Thüringen eingegliedert. Im Ortskern steht das Schloss mit Treppenturm und Kemenate. Die Bakuninhütte, eine Holzbaracke aus dem Jahr 1926, liegt am nördlichen Rand der Gemeinde. Die Gemeinde ist gut mit der Bahnstrecke Neudietendorf–Ritschenhausen und der A71 verbunden. Der nächstgelegene Autobahnanschluss ist Meiningen-Süd, vier Kilometer entfernt. Die Wasserversorgung wird durch den Kommunalen Wasser- und Abwasserzweckverband Meininger Umland sichergestellt.

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Art
Schloss
Ort
Ellingshausen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Thüringen

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