Wanhödener Berg
7 Meter hoher und 55 Meter langer, künstlich aufgeschütteter Hügel in Niedersachsen
Der Wanhödener Berg ist ein künstlich aufgeschütteter Hügel mit einer Höhe von sieben Metern und einer Länge von 55 Metern. Er liegt auf dem Geestrücken der Hohen Lieth, 500 Meter westlich von Wanhöden, einem Ortsteil der Gemeinde Wurster Nordseeküste. Der Hügel befindet sich im Landkreis Cuxhaven im Elbe-Weser-Dreieck, zwischen der Autobahn 27 und dem Ort. An der südlichen Seite sind Mauerreste zu erkennen. Der Berg ist Teil einer Gruppe von Langhügeln in Norddeutschland und könnte jungsteinzeitlich, bronzezeitlich oder erst im frühen Mittelalter aufgelegt worden sein. Die genaue ur- oder frühgeschichtliche Bedeutung ist aufgrund fehlender archäologischer Untersuchungen noch ungeklärt. Seit dem 9. April 2022 trägt der Berg das niedrigste Gipfelkreuz Deutschlands, das 32 Meter über Normalhöhenniveau liegt. Der Wanhödener Berg bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ist Teil der Naturlandschaft der Region. Westlich des Berges liegen die Hohensteine bei Midlum, ein Großsteingrab mit der Nummer Sprockhoff 607. Östlich von Wanhöden erstreckt sich das Naturschutzgebiet Wanhödener Moor. Die Umgebung ist geprägt von der Nordseeküste und der Landschaft des Elbe-Weser-Dreiecks.
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- Art
- Hügel, Archäologische Stätte
- Ort
- Wurster Nordseeküste
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