Grossgörschen

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BurgenlandkreisBezirk Burgenlandkreis

Grossgörschen

Ortsteil von Lützen

Großgörschen ist ein Ortsteil der Stadt Lützen im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt etwa sechs Kilometer südöstlich von Lützen, zwischen Leipzig und Weißenfels. Er ist umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen und grenzt östlich an Sachsen. Die Gemeinde besteht aus vier Ortsteilen, darunter Großgörschen selbst, Kleingörschen, Rahna und Kaja, die 1950 eingemeindet wurden. Großgörschen hat eine reiche Geschichte, die bis in das 7. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1277. 1813 fanden hier die ersten Kampfhandlungen der Befreiungskriege gegen Napoleon statt. 1815 kam der Ort zu Preußen, und 1950 wurde er in den Kreis Weißenfels eingegliedert. 2010 schloss sich Großgörschen mit Lützen zur neuen Stadt Lützen zusammen. In Großgörschen gibt es die Dorfkirche, eine einschiffige Saalkirche aus dem 12./13. Jahrhundert mit spätgotischen Veränderungen. Das Dorfmuseum zeigt ein Diorama der Schlacht von 1813, an der der Zar Alexander I. und der preußische König Friedrich Wilhelm III. teilnahmen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Bockwindmühle aus dem 18. Jahrhundert und die Denkmäler der Schlacht. Die Scharnhorstschule und ein Hort bieten Bildungseinrichtungen. Die Bundesautobahn 38 verläuft nördlich des Ortes.

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Art
Ortsteil
Ort
Lützen
Seehöhe
154 m

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