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Burg Syke
Befestigungsanlage im Landkreis Diepholz, Niedersachsen
Die Burg Syke war eine mittelalterliche Befestigungsanlage in Syke, Niedersachsen. Sie wurde um 1270 innerhalb eines bestehenden Ringwalls errichtet und verlor im Dreißigjährigen Krieg ihre militärische Funktion. Später wurde sie zum Amtshof ausgebaut, zunächst für das Amt Syke und später den Kreis Syke. Die Anlage umfasste mehrere Gebäude, darunter das Kornzinshaus, das Torgebäude und das Vorwerk, die alle unter Denkmalschutz stehen. Die Burg war von großer strategischer Bedeutung und wechselte mehrfach Besitzer, unter anderem zwischen den Grafen von Neubruchhausen, Hoya und den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg. Im Jahr 1589 war sie von einem doppelten Wassergraben umgeben. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie 1633 geschleift, um ihren kriegerischen Wert zu verringern. Im 18. Jahrhundert wurden verfallene Teile abgerissen, lediglich das Kornzinshaus blieb erhalten. Auf dem Burgareal, innerhalb des Ringwalls, standen bis 1583 18 Gebäude. Heute beherbergen verschiedene Behörden und Institutionen den Amtshof, darunter das Amtsgericht Syke. Der Ringwall, 2,5 Meter hoch und 9 Meter breit, wurde aus Heideplaggen und Holz konstruiert. Das Neue Haus, ein Renaissancebau aus dem Jahr 1548, sowie das Zeughaus und das Torhaus sind Teil der Anlage. Die Kornzinshaus wurde 1592 als Zehntscheune gebaut und 1980/82 saniert.
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- Art
- Burg
- Ort
- Syke
- Denkmalstatus
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