Hrady

Zámek Montrichard

Burg in Frankreich

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Die Ruine der Burg Montrichard liegt in der Gemeinde Montrichard Val de Cher im Département Loir-et-Cher. Sie ist eine ehemalige angevinische Festung, die im 11./12. Jahrhundert errichtet wurde. Die Burg stand auf einem Plateau über dem Fluss Cher und der mittelalterlichen Stadt. Die Anlage war strategisch wichtig, da sie an zwei wichtigen Handelsrouten lag, nämlich der von Bourges nach Tours und der von Paris nach Spanien. Die Burg war ein bedeutendes Bauwerk, das im Jahr 1120 von Hugues I. d’Amboise errichtet wurde. Der Donjon, ein viereckiger Steinbau mit Pfeilervorlagen, hatte drei Etagen. Das Erdgeschoss diente als Magazin, die mittlere Etage als Wohnraum und das Dachgeschoss als Wehrgang. In späteren Jahrhunderten wurden weitere Befestigungen und Räume hinzugefügt. 1589 ließ König Heinrich IV. die Mauern abschlagen, um die Wehrhaftigkeit zu verringern. Die Burg war bis ins 15. Jahrhundert im Besitz der Herren von Amboise. 1461 kaufte Ludwig XI. die Burg, gab sie aber bald wieder ab. Im 17. Jahrhundert war die Anlage unbewohnbar. Heute beherbergt die Burg die „Musées du Donjon“, die archäologische Funde aus der Region ausstellen.

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Art
Burg
Ort
Montrichard Val de Cher
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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