Ostdeutschland

Gärten der Welt

Die Gärten der Welt in Berlin-Marzahn sind aus dem Erholungspark Marzahn hervorgegangen, der 1987 zur 750-Jahr-Feier Berlins in der DDR eingeweiht wurde. Aus der Parkanlage ist über die Jahre eine Sammlung internationaler Gartenkunst geworden, die sich heute über rund vierzig Hektar erstreckt. Zehn Gärten stehen jeweils für eine eigene Tradition und sind nicht als Kulisse, sondern nach den jeweiligen Regeln angelegt. Dazu gehören der Chinesische Garten des wiedergewonnenen Mondes, der größte chinesische Garten Deutschlands, ein japanischer, ein koreanischer, ein balinesischer, ein orientalischer und ein christlicher Garten sowie ein italienischer Renaissancegarten. Ergänzt wird das Ensemble durch acht zeitgenössische Gartenkabinette und den Karl-Foerster-Staudengarten. Der Vergleich auf engem Raum ist der eigentliche Reiz: Wasser, Stein und Pflanze bedeuten in jeder dieser Traditionen etwas anderes. Zur Internationalen Gartenausstellung 2017 wuchs das Gelände noch einmal. Damals entstanden eine Freilichtbühne für bis zu 5.000 Zuschauer und die energieeffiziente Tropenhalle, in der der balinesische Garten steht; die Seilbahn über den Kienberg verbindet den Park seither mit der Umgebung. Für einen Rundgang durch alle Gärten sollte man einen halben Tag einplanen. Geöffnet ist ganzjährig, Zugang über den Blumberger Damm.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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