Hübichenstein

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Hübichenstein

Berg mit Felsen im Harz

Der Hübichenstein ist ein Kalksteinfelsen mit Doppelgipfel im Westteil des Harzes, etwa 1,1 Kilometer nördlich von Bad Grund. Er liegt im Naturpark Harz, südwestlich der Harzhochstraße und westlich des Söse-Zuflusses Markau. Der Felsen ragt knapp 50 Meter über die Umgebung und hat einen Gipfel bei 448,5 m ü. NHN. Die Felsspitzen sind Reste von Korallenriffen aus dem Mitteldevon. Der Hübichenstein ist bekannt durch das Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal, das 1897 fertiggestellt wurde. Es umfasste ein Medaillonbild des Kaisers und einen Adler mit drei Metern Flügelspannweite. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1512,64 Mark, die durch Spenden finanziert wurden. Heute ist nur der Adler erhalten. Zudem ist der Felsen ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und ein Teil der „König-Hübich-Route“. Vom Gipfel des Hübichensteines hat man einen weiten Ausblick auf die Umgebung. Eine steile Stein- und Felstreppe führt zur kleineren Felsnadel. Am Fuße des Felsens findet jährlich im April ein Walpurgisnachtfest statt, das tausende Besucher anzieht. Westlich des Hübichensteins liegt der WeltWald Harz. Die Gegend um den Felsen ist Teil des Naturparks Harz und bietet Wanderwege sowie Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

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Art
Berg, Felsen, Naturdenkmal in Deutschland
Ort
Bergstadt Bad Grund (Harz)
Denkmalstatus
Naturdenkmal in Deutschland
Seehöhe
449 m

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