Kloster Weissenau

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Kloster Weissenau

Ehemaliges Prämonstratenserkloster in Baden-Württemberg

Das Kloster Weißenau war ein reichsunmittelbares Chorherrenstift der Prämonstratenser, das 1145 von Gebizo von Ravensburg gegründet wurde. Es lag wenige Kilometer südlich der ehemaligen Freien Reichsstadt Ravensburg in Oberschwaben. Die Anlage umfasste eine romanische Klosterkirche, die 1152 begonnen und 1172 fertiggestellt wurde. Die heutige Klosterkirche, die Münster Weißenau, steht auf den Fundamenten der ursprünglichen Basilika und wurde 1717 zur barocken Kirche umgebaut. Das Kloster war bis 1802/1803 bestehen, bis es durch die Säkularisation aufgelöst wurde. Die Reliquie des Heiligbluts, die 1283 geschenkt wurde, stand im Mittelpunkt des Magdalenenfestes und war auch in der Oper Lohengrin erwähnt. Die Anlage wurde im 18. Jahrhundert barock umgebaut und die Kirche 1724 fertiggestellt. Die Stuckarbeiten und Deckengemälde stammen von verschiedenen Künstlern. Die Gebäude gehören heute zum Ortsteil Eschach der Stadt Ravensburg. In der ehemaligen Klosterkirche, heute Münster Weißenau, wird die römisch-katholische Pfarrkirche der Gemeinde Weißenau genutzt. Die Kirche ist bekannt für ihre barocke Innenausstattung, darunter den Hochaltar aus dem Jahr 1631 und die Heiligblut-Reliquie. Die Orgel wurde 1787 erbaut und 1989 restauriert. In den Türmen hängen zwölf Glocken, von denen einige neu gegossen wurden. Die Kirche ist ein bedeutender kultureller und religiöser Ort in der Region.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Ravensburg
Adresse
Abteistraße 1, 88214 Ravensburg
Erbaut
1101
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Franz Beer
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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