Katafa

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Města a obce

Katafa

Gemeinde in Ungarn

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Katafa ist ein kleines Dorf im Komitat Vas, etwa fünf Kilometer südöstlich von Körmend gelegen. Es gehört zur Landschaftsregion Vasi-Hegyhát und ist umgeben von weiteren Orten wie Nagymizdó im Osten, Hegyhátsál im Südosten und Nádasd im Westen. Die Hauptverkehrsader bildet die 86-os főút, die nördlich und südlich am Ortskern vorbeiführt und die wichtigste Straßenverbindung darstellt. Historisch bedeutsam ist der Várdomb, ein Hügel am Dorfrand, auf dem römische Funde wie eine mansio und ein Kleinkastell entdeckt wurden. Diese Anlage diente einst als Raststation an der Bernsteinstraße zwischen Savaria und Salla und sicherte den Übergang über die Raab. Später gehörte das Dorf den Familien Nádasdy und Festetics. Bis in die 1960er Jahre gab es hier den Beruf des kisbíró, der durch Trommelschläge die Bewohner zu öffentlichen Bekanntmachungen versammelte. Auch die ehemalige Schule mit ihrem besonderen Unterrichtssystem, in dem zwei Jahrgänge gleichzeitig unterrichtet wurden, prägte das Dorfleben. Heute ist Katafa vor allem durch seine ländliche Ruhe und die umgebende sanfte Hügellandschaft bekannt. Im Ort steht eine Kapelle auf dem Gelände der ehemaligen Schule, die 1989 eingeweiht wurde. Ein Millenniumsdenkmal erinnert an die Geschichte des Ortes. Die Umgebung lädt zu Spaziergängen ein, etwa entlang der sanften Hügelzüge oder durch die fruchtbaren Felder Richtung Raab. Die Nachbarschaft zu Körmend bietet zudem städtische Infrastruktur in kurzer Entfernung.

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Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Körmend

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