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Kloster St. Stephan, Zeitz

ehemaliges Benediktinerinnen-Kloster (1147-1541) in Zeitz, Sachsen-Anhalt; heute Pfarramt und Evangelische St. Stephanskirche

Das Kloster St. Stephan war ein Benediktinerinnenkloster in Zeitz, Sachsen-Anhalt, das vom 12. bis 16. Jahrhundert bestand. Es befand sich ursprünglich an der Kirche St. Stephan vor der mittelalterlichen Stadt und wurde 1446 in die Oberstadt verlegt, wo es an die St.-Michaeliskirche angeschlossen wurde. Die Lage des Klosters war eng mit der Michaeliskirche verbunden, was sich in den Baumaßnahmen und der Geschichte widerspiegelt. Das Kloster war von 1147 bis 1541 aktiv, wobei es während des Sächsischen Bruderkrieges 1446 in die Stadt verlegt wurde. 1537 wurde in der Michaeliskirche erstmals evangelisch gepredigt, und 1541 wurde das Kloster aufgelöst. Die Michaeliskirche blieb danach evangelische Pfarrkirche. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Entwicklung der Michaeliskirche verbunden, die bis heute erhalten bleibt. Die heute evangelische Kirche St. Stephan wurde zwischen 1739 und 1741 erbaut und umfasst ein dreiseitig geschlossenes Kirchenschiff mit einem barocken Turm. Im Inneren ist die Kirche mit Spiegeldecken und Emporen ausgestattet. Zu den kunstvollen Elementen gehören ein Kanzelaltar, ein Orgelprospekt, ein Taufständer sowie Altarwerke aus dem 16. und 15. Jahrhundert. Die Kirche steht als kulturelles Erbe inmitten der Stadt und ist Teil der historischen Landschaft Zeitzs.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Zeitz
Erbaut
1147

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