Egri minaret

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Egri minaret

Moschee in Ungarn

Die Kethuda-Moschee war eine Moschee im alten Ortskern von Eger, Ungarn. Sie stand im 17. Jahrhundert nach der Eroberung der Stadt durch die Türken im Jahre 1624 errichtet. Das einzige erhaltene Bauwerk der Moschee ist das fast 40 m hohe Minarett, das neben dem Minarett der Hamza-Bey-Moschee in Érd und dem Minarett von Pécs eines von drei osmanischen Minaretten in Ungarn ist. Es ist das nördlichste osmanische Bauwerk in Europa. Die Moschee wurde nach der Rückeroberung der Stadt durch Karl von Lothringen zunächst als Kirche genutzt und im 19. Jahrhundert abgerissen. Das Minarett blieb erhalten und wurde zu einem Wahrzeichen von Eger. Es ist heute ein beliebter Besuchsort, der durch eine enge Wendeltreppe mit 97 Stufen erreichbar ist, die bis zu einem Balkon in 26 Metern Höhe führt. Besucher können das Minarett besteigen und von dort aus einen Ausblick auf die Stadt genießen. Die Umgebung um das Minarett bietet einen Eindruck vom historischen Stadtkern von Eger. Die Lage des Minaretts im Zentrum der Stadt macht es zu einem markanten Merkmal der Region.

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Art
Minarett, historische Stätte
Ort
Eger
Baustil
Osmanische Architektur

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