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Meerscheinschlössl
Schloss in Österreich
Das Meerscheinschlössl ist ein barockes Schloss in der Mozartgasse im dritten Stadtbezirk Graz, Geidorf. Es wurde ursprünglich im Stil der Spätrenaissance um 1580 errichtet und später mehrfach umgebaut. Die heutige Fassade entstand im 19. Jahrhundert, während die Gartenfront vermutlich unter Einfluss von Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt entstand. Das Schloss war bis 1809 ein Ausflugslokal und wurde während des Französischen Krieges stark beschädigt. Das Schloss ist besonders wegen seiner barocken Innenraumgestaltungen und Fresken bekannt. Der große Saal verfügt über ein einzigartiges Stuckdekor und Fresken, die den Sieg der christlichen Religion über die heidnische Götterwelt sowie die vier Jahreszeiten darstellen. Vor der Gartenfront stehen vier Figuren, die die Jahreszeiten symbolisieren, sowie zwei Steinvasen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die ursprünglich großzügige Gartenanlage ist heute nur rudimentär erhalten. Das Meerscheinschlössl wird seit 1982 von der Universität Graz genutzt und beherbergt die Bibliothek für Südosteuropäische Geschichte. Es diente in der Vergangenheit als Sanatorium und wurde in den 1970er Jahren von Abrissplänen abgehalten. Die Räume umfassen einen quadratischen großen Saal, flankiert von zwei kleineren Räumen, sowie eine Allee zur Erreichung vom Paulustor. Die Ausblicke auf die Stadt und die ehemaligen Gärten sind Teil der Besonderheiten des Schlosses.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Gebäude
- Ort
- Graz
- Adresse
- Mozartgasse 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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