📷 Obrázek: Wikimedia Commons
Huckup
Statue und Denkmal in Hildesheim
Der Huckup ist ein Denkmal aus dem Jahr 1905, das vom Dresdner Bildhauer Carl Röder geschaffen wurde. Es steht an der Ecke von Schuhstraße und Hoher Weg in Hildesheim, am südlichen Ende der Fußgängerzone. Das Denkmal veranschaulicht eine lokale Sage über den Huckup, einen Figurenkomplex aus der Volkskunde, der mit dem Begriff „Hock-auf“ hochdeutsch übersetzt wird. Das Denkmal dient als Warnung gegen Diebstahl. Es zeigt einen jugendlichen Apfeldieben, der von einem Kobold, dem Huckup, heimgesucht wird. Die Inschrift am Sockel ist in Hildesheimer Platt verfasst und erläutert die Sage. Der Kobold symbolisiert das schlechte Gewissen und bestraft Diebe mit einem sprungfertigen Gericht. Die Darstellung des Huckups verbindet Volkskunde mit bürgerlicher Moral. Die Sage aus dem Ziegenberg bei Söhre und die aus dem Itzumer Holze werden durch das Denkmal rationalisiert. Der Aufhocker, ursprünglich ein unheimliches Elementarwesen, wird in eine moralische Geschichte verwandelt, die alle Dieben zur Warnung dienen soll.
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- Art
- Skulptur, Monument
- Ort
- Hildesheim
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