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Ringwall auf dem Gehrdener Berg
Burg (Ringwall) in Niedersachsen, Deutschland
Der Ringwall auf dem Gehrdener Berg ist eine ringförmige Befestigungsanlage auf dem Burgberg in Gehrden. Er liegt auf der Kuppe des Gehrdener Berges mit einer Höhe von 155 Meter über NN. Die Anlage umschließt eine Fläche von etwa einem Hektar und besteht aus einem Wall und einem Graben. Die Nordwestseite ist unverschlossen, da ein Steilhang Schutz bot. Der Wall war bis zu zwei Meter hoch, der Graben bis zu drei Meter tief. Die Anlage zog im 19. und 20. Jahrhundert Besucher an, insbesondere aus Hannover. Der Burgbergturm und ein Ausflugslokal wurden errichtet, das später als Schullandheim und Lazarett genutzt wurde. 1961 übernahm Norbert Magis die Anlage. Die Ausgrabungen in den 1930er Jahren und 2013 brachten keine eindeutigen Datierungen, doch die Bauweise deutet auf das Früh- und Hochmittelalter hin. Die Anlage könnte auch als Überwachungspunkt für den Hellweg gedient haben. Im Inneren der Anlage wurden Funde aus verschiedenen Epochen gefunden, doch keine eindeutige Zuordnung zur Entstehungszeit. Die Wallanlage wird heute als Fliehburg oder möglicherweise mit den Sachsenkriegen in Verbindung gebracht. Römische Silbermünzen und Funde aus dem Wilkenburg-Lager deuten auf eine mögliche Nutzung durch Römer. Die Anlage bleibt bis heute ein Rätsel, dessen Funktion und Entstehungszeit nicht vollständig geklärt sind.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Gehrden
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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- Burgbergturm10 m
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