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Zisterzienserinnenkloster Abbenrode, zuvor Augustinerchorherrenstift

ehemaliges Augustiner-Chorherren-Stift in der Gemeinde Abbenrode im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt

Das Kloster Abbenrode war ein Augustiner-Chorherrenstift, das ab etwa 1250 in ein Zisterzienserinnenkloster umgewandelt wurde. Es lag in der Gemeinde Nordharz im Nordharz, im heutigen Sachsen-Anhalt. Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert gegründet und bis 1554 bestand. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster stark zerstört und 1554 vollständig aufgelöst. Keine Spuren der alten Anlage sind im Ort erhalten geblieben. Das Kloster spielte eine untergeordnete Rolle im Bistum Halberstadt und hatte nur geringen Landbesitz. Die Zahl der Konventsmitglieder wurde 1143 auf sechs Kanoniker begrenzt. Das Patronat der Dorfkirche St. Andreas lag bei dem benachbarten Kloster Ilsenburg, was zu häufigen Streitigkeiten führte. Der erste Propst stammte aus dem Kloster Stötterlingenburg, und der Propst musste stets aus Ilsenburg kommen. Die ehemalige Klosteranlage ist heute nicht mehr sichtbar. 78 Urkunden aus dem Zeitraum 1150 bis 1727 sind im Landesarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg verwahrt. Im Ort existieren keine erhaltenen Räume oder Wege aus der Klosterzeit. Die Umgebung um Abbenrode ist geprägt von der Landschaft des Nordharzes, mit Wäldern und flachen Tälern.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Nordharz
Erbaut
1091

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