Schloss Zweibrücken

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Schloss Zweibrücken

Schloss in Deutschland

Das Schloss Zweibrücken liegt in der Stadt Zweibrücken im Südwesten von Rheinland-Pfalz. Es steht am östlichen Schenkel des Dreiecks, das heute den Schlossplatz bildet. Die ursprüngliche Burg wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Zweibrücken errichtet, um eine Handelsstraße zu schützen. Im 15. Jahrhundert wurde es zur Residenz der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken und wurde im 16. und 17. Jahrhundert durch die Wittelsbacher Herzöge erweitert. Nach der Zerstörung 1677 wurde es 1720–1725 in seiner heutigen Form wiederaufgebaut. Das Schloss ist heute der größte Profanbau der Pfalz und seit 1965 Sitz des Pfälzischen Oberlandesgerichtes und der Generalstaatsanwaltschaft. Nach dem Kriegszerstörung 1945 wurde es zwischen 1962 und 1964 restauriert. Die barocke Fassade und die ursprüngliche Bedachung wurden wiederhergestellt, während die Innenräume modernisiert wurden. Die Ruine des Schlosses wurde 1818–1820 in eine Kirche umgebaut und später in einen Justizpalast verwandelt. Im Schlossgarten entstand 1861 die Heilig-Kreuz-Kirche, während die alte Maximilianskirche als Justizpalast genutzt wurde. Der Glockenturm wurde abgetragen, und der östliche Teil des Gebäudes diente als Wohnung des katholischen Geistlichen. Der westliche Teil war zunächst ein königliches Absteigequartier und später ein Gerichtsgebäude. Die verschiedenen Nutzungszwecke prägten das Schloss über Jahrhunderte hinweg.

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Art
Schloss
Ort
Rheinland-Pfalz
Baustil
Rokoko
Architekt
Jonas Erikson Sundahl
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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