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Burgstall Wartberg (Kosbrunn)
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Wartberg liegt auf dem Warenberg in der Nähe von Kosbrunn, etwa 700 Meter östlich des Dorfes und 608 Meter über dem Meeresspiegel. Er gehört zum Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura und ist leicht zugänglich. Die Burgstelle ist von Wald und Buschwerk umgeben, wodurch die Anlage nur schwer einsehbar ist. Die ehemalige Burg war ein wichtiger Punkt zur Überwachung einer Altstraße, die von Velden nach Bayreuth führte. Die Burg war im 12. Jahrhundert im Besitz der Edelherren von Wartberg und später im Besitz des Bistums Bamberg. Sie wurde im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Bis 1617 blieb sie im Besitz der Rabensteiner. Heute sind nur Mauerreste und Steine aus der Burg vorhanden. Der Burgstall ist als Baudenkmal und Bodendenkmal geschützt. Von der Burgstelle aus hat man einen weiten Ausblick auf die Umgebung. Der Burgfels ist durch einen Halsgraben vom Sattel getrennt, und im Bereich des Burgplateaus sind Reste von Gebäuden und eine mögliche Zisterne sowie das Hauptgebäude zu erkennen. Die Lage der Burg ermöglichte eine Überwachung der Altstraße, was vermutlich den Bau der Burg und der nahen Burg Hollenberg begründete.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Pegnitz
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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