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Synagoge
Synagoge in Lübeck
Die Synagoge Lübeck, heute Carlebach-Synagoge, liegt in der Altstadt, St.-Annen-Straße 13, zwischen der Aegidienkirche und dem St.-Annen-Kloster. Sie ist das einzige vollständig erhaltene jüdische Gotteshaus in Schleswig-Holstein und wurde nach Rabbiner Salomon Carlebach benannt. Das Gebäude stand ursprünglich auf dem Gelände eines Ritterhofs und wurde 1862 von der jüdischen Gemeinde erworben. Die Synagoge wurde 1878 im maurischen Stil errichtet und 1880 eingeweiht. Die Eröffnungsfeier war von einer komischen Episode geprägt, bei der ein vergoldeter Schlüssel vergessen wurde. 1905 feierte die Gemeinde den 25. Jahrestag der Einweihung mit einer festlichen Ausstattung. Die Synagoge wurde 1938 geschändet, nicht angezündet, und 1941 in eine Sporthalle umgewandelt. 2021 wurde sie nach umfassenden Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. Die Synagoge ist Teil der jüdischen Gemeinde Lübeck, die 2010 etwa 800 Mitglieder zählte. Die Gemeinde ist seit 2005 selbstständig und gehört zum Landesverband der Jüdischen Gemeinden Schleswig-Holstein. Die Synagoge steht in der Altstadt, umgeben von historischen Gebäuden wie dem St.-Annen-Kloster und der Aegidienkirche. Der Innenraum wurde nach dem Zweiten Weltkrieg und den Sanierungsarbeiten wiederhergestellt.
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- Art
- Synagoge
- Ort
- Lübecker Altstadt
- Erbaut
- 1880
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
V okolí
- Museumsquartier St. Annen38 m
- Augustinerchorfrauenstift Lübeck69 m
- Michaeliskonvent85 m
- Aegidienkirche (Lübeck)101 m
- Äußeres Mühlentor382 m
- Schloss Rantzau272 m
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