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couvent des Théatins
Der Couvent des Théatins war ein Kloster im 7. Arrondissement von Paris, das im 17. und 18. Jahrhundert errichtet wurde. Es lag an der heutigen Quai Voltaire und war der einzige Ordensstandort der Théatins in Frankreich. Die Anlage wurde 1642 von Kardinal Mazarin gegründet und 1648 offiziell genehmigt. Die Bauarbeiten wurden durch finanzielle Schwierigkeiten und politische Veränderungen verzögert, bis die Kirche 1720 fertiggestellt wurde. Der Bau war ein bedeutendes Werk, mit einem kreuzförmigen Grundriss und einer aufwendigen Fassade. Die Théatins konstruierten zudem Zugänge unter den Häusern an der Quai Voltaire und der Rue de Lille. Die Portale wurden von Pierre Desmaisons entworfen und 1780 fertiggestellt. Die Kirche wurde 1790 geschlossen und 1797 verkauft. Später wurde sie als Veranstaltungsraum genutzt, bis sie 1822 abgerissen wurde. Überreste des Couvents sind heute noch sichtbar. Der Portail auf der Rue de Lille bleibt erhalten und wurde 1928 zum historischen Monument erklärt. Auf dem Gelände des ehemaligen Gebäudes am Quai Voltaire sind Teile der ursprünglichen Fassade erkennbar. Das Gebäude am 30 rue de Lille, das von den Théatins errichtet wurde, ist ebenfalls als historisches Denkmal geschützt.
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- Art
- Kloster, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- 7. Arrondissement von Paris
- Erbaut
- 1648
V okolí
- maison Gainsbourg172 m
- porte Neuve207 m
- Palais des Tuileries402 m
- musée des Monuments français280 m
- Пам'ятник Тарасові Шевченку (Париж)442 m
- vasque olympique de Paris492 m
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