Artern

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Města a obceKyffhäuserkreis

Artern

Artern liegt an der Unstrut im äußersten Nordosten Thüringens, an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Die Stadt ist von flachen, fruchtbaren Flächen umgeben, die von den Flüssen Unstrut und Helme begrenzt werden. Um Artern herum liegen die Höhenzüge Harz, Kyffhäuser, Hoher Schrecke und ein weiterer Bergzug im Osten. Das Gebiet ist aufgrund der Lage an diesen Flüssen trocken und wärmer als andere Regionen Thüringens. Die Altstadt befindet sich auf der Nordseite der Unstrut und besteht aus zwei Siedlungskernen, die erst 1832 vereinigt wurden. Die Stadt wuchs im 19. Jahrhundert nach Osten und Norden aus, wobei sich Industriegebiete um den Bahnhof und den Westbahnhof bildeten. Artern wurde erstmals 786 im Verzeichnis der Güter des Klosters Hersfeld als „Aratora“ erwähnt. Die Wasserburg wurde ab dem 10. Jahrhundert gebaut und diente der Sicherung des Unstrutübergangs. Im 13. Jahrhundert erhielt die Burgsiedlung Stadtrecht, und 1463 wurde eine eigene Gerichtsbarkeit verliehen. Die Saline Artern, gegründet von Johann Gottfried Borlach 1733, wurde im 20. Jahrhundert geschlossen, blieb aber durch die Solequelle für das Soleschwimmbad und den Solgraben erhalten. Die Stadt war im 19. Jahrhundert Teil Preußens und wurde 1832 zu einer Gemeinde vereinigt. Im Zweiten Weltkrieg war Artern ein Lager des KZ Buchenwald und beherbergte Zwangsarbeiter aus verschiedenen Ländern. Artern ist bekannt für seine historischen Kirchen, darunter die St.-Veits-Kirche aus dem 13. Jahrhundert und die Marienkirche aus dem 12. Jahrhundert. Die St.-Veits-Kirche wurde im 19. Jahrhundert restauriert und heute für Ausstellungen und Konzerte genutzt. Die Marienkirche wurde nach der Reformation zur evangelischen Kirche. Beide Kirchen sind Teil der kulturellen und historischen Identität der Stadt. Zudem gibt es den Natur- und Kräutergarten am ehemaligen Westbahnhof, der im Jahr 2001 eröffnet wurde und eine Flora angesiedelt hat, die einer Küstenflora ähnelt. Die Stadt hat auch Städtepartnerschaften mit Einbeck, Topoľčany und Mazingarbe.

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Einwohner
6.551
Fläche
45,04 km²
Seehöhe
121 m
Bezirk
Kyffhäuserkreis

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