Alexianer/Celliten

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KlášteryNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Alexianer/Celliten

Kloster, Hospital und Arbeitshaus in Braunschweig, Deutschland

Das Alexiushaus stand in Braunschweig im historischen Weichbild Altewiek, östlich der Oker an der heutigen Münzstraße. Es war ein Alexianerkonvent und Armenhaus, das von den Alexianerbrüdern, auch Celliten genannt, betreut wurde. Seit dem 17. Jahrhundert war es Teil des Komplexes des Großen Waisenhauses BMV. Die Alexianer erhielten 1472 ein Haus am Damm und wurden 1482 erstmals erwähnt. Sie kümmerten sich um Kranke und waren vermutlich auch für die Totenbestattung zuständig. Nach der Reformation 1528 blieben einige Brüder bis 1547 an alten Strukturen fest. 1562 wurde ein neues Haus gebaut, und 1584 erhielt es eine Ordnung, die das Studium lutherischer Schriften vorsah. 1627 starb der letzte Alexianerbruder. Das Gebäude diente nach dessen Tod als Armenhaus und Ausgabestelle für Gelder an Arme. 1677 wurde es dem Großen Waisen- und Armenhaus BMV eingegliedert. Ab 1748 war es Fürstliches Werk- und Arbeitshaus für psychisch und sozial Auffällige. 1829 wurde es wieder Heil- und Bewahrungs-Anstalt für Geisteskranke. 1865 beherbergte es die vierte untere Bürgerschule. 1878 wurde das Gebäude abgebrochen.

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Art
Kloster, Krankenhaus, Hospital, Arbeitshaus, Armenhaus, religiöse Gemeinschaft
Ort
Braunschweig
Erbaut
1482

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