Návarov

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Hrady

Návarov

Burg in Tschechien

Die Burg Návarov ist eine Felsenburgruine etwa sieben Kilometer nordöstlich von Železný Brod. Sie liegt über dem Zusammenfluss des Baches Zlatník mit der Kamenice und war ein Zentrum einer Herrschaft, die bis ins Isergebirge reichte. Die Burg bestand aus einem Burgpalast im Westen und weiteren Gebäuden im Süden. Die Burg entstand vermutlich im 14. Jahrhundert und wurde erstmals 1365 erwähnt. Sie war im Besitz von Heinrich von Waldstein und später von Johann Čuch von Zásada. 1452 wurde sie an Nikolaus Zajíc von Hasenburg verkauft, der die Burg bis 1492 behielt. In der Folge gehörte sie verschiedenen Adelsgeschlechtern, darunter die Herren von Tannfeld und Schumburg. Die Burg war ein bedeutender Sitz und wurde im 16. Jahrhundert ausgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1643 von den Schweden eingenommen und 1644 bis auf die Grundmauern zerstört. Heute ist die Ruine Teil der Landschaft und bietet Ausblicke auf die umliegenden Berge und Flüsse.

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Art
Burg, Burgruine
Ort
Železný Brod
Erbaut
1400
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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