Wittenheimer Burgplatz
Burg in Niedersachsen, Deutschland
Der Wittenheimer Burgplatz liegt in Westerstede-Burgforde im Ammerland, Niedersachsen. Die ehemalige Burganlage wurde erstmals 1439 urkundlich erwähnt und geht auf den Baujahr 1266 zurück. Die Burg wurde im 18. Jahrhundert abgetragen, doch Funde aus dem 13. und 14. Jahrhundert sind im Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg zu sehen. Das Gelände ist als Denkmal geschützt. Die Burg war ein wichtiger Grenzort und wurde von Graf Johann von Oldenburg als Zwei-Inselanlage errichtet. Sie diente als Jagdhaus, Marstall und Vogtsitz. Im 17. und 18. Jahrhundert verliefen hier zahlreiche Besitzwechsel und der Verfall setzte ein. 1773 endete die Nutzung, und die Burg wurde verödert. 2000 wurde sie durch ein Kunstwerk der Künstler Norbert Marten und Christel Mandos-Feldmann neu ins Bewusstsein gerückt. Der Burgplatz ist heute ein Teil des Parks, der 1890 durch Förster Sievers angelegt wurde. Die Anlage umfasst Teile der ehemaligen Burg, wie Fachwerkziegelscheunen und Schränke, die in Privatbesitz sind. Die Kunstinstallation erinnert an die Geschichte der Burg und bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft. Die Umgebung ist geprägt von der Landschaft des Ammerlands und historischen Spuren aus dem Mittelalter.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Burg
- Ort
- Niedersachsen
V okolí
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