Burg Petersberg

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HradyKärntenBezirk Kärnten

Burg Petersberg

Burg in Österreich

Die Ruinen der Burg Petersberg liegen auf einem Höhenzug oberhalb der Stadt Friesach, die an der Metnitz in Kärnten, Österreich, gelegen ist. Die Burg war eine Höhenburg, die im 11. Jahrhundert von Salzburg errichtet wurde, um den Weg über die Alpenpässe zu sperren. Sie blieb über Jahrhunderte im Besitz Salzburgs und diente als Residenz der Erzbischöfe sowie als Fluchtschutz bei militärischen Konflikten. Die Burg wurde mehrfach besetzt und modernisiert, bis sie 1673 durch einen Brand stark beschädigt wurde. Die Burg war ein wichtiger militärischer und politischer Ort. Sie wurde im 11. Jahrhundert von Erzbischof Gebhard errichtet und 1140 durch Erzbischof Konrad von Abensberg ausgebaut. Der Bergfried, der um 1200 errichtet wurde, war ein zentraler Teil der Anlage und beherbergt heute das Stadtmuseum Friesach. Die Burg war auch während des Zweiten Kreuzzugs und im 14. Jahrhundert im Kampf zwischen Kaiser Friedrich III. und König Matthias Corvinus beteiligt. Sie wurde bis ins 16. Jahrhundert genutzt und verfiel schließlich. Die Anlage umfasst den sechsgeschoßigen Bergfried mit der Rupertikapelle sowie Reste älterer Kapellen. Der Untere Burghof beherbergt die Burghauptmannschaft und eine Gastwirtschaft, während der Oberhof mit Schalentürmen und Befestigungen bis zur Felsspitze reicht. Der Hauptzugang lag westlich des Oberhofs, wo ein Teil eines Torturms erhalten ist. Die Ruinen bieten einen Überblick über die historische Landschaft und die umliegende Region.

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Art
Burg, Ruine
Ort
Friesach
Adresse
Petersberg 18
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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