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Kath. Pfarrkirche hl. Helena
Kirche in Tulln an der Donau (19679)
Die römisch-katholische Pfarrkirche hl. Helena steht am südlichen Ortsrand von Langenlebarn, einem Ortsteil der Stadtgemeinde Tulln an der Donau im Bezirk Tulln in Niederösterreich. Sie gehört zum Dekanat Tulln in der Diözese St. Pölten und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche war ursprünglich ein Vikariat der Pfarrkirche St. Andrä und wurde 1347 zur selbständigen Pfarre der Diözese Passau. 1784 wechselte sie in die Diözese St. Pölten. Die Kirche wurde 1667 durch die Donau zerstört und 1671 bis 1676 von Wolf Saggerer wieder aufgebaut. 1683 wurde sie von Türken beschädigt, 1822 zerstörte ein Blitz den Turm und das Dach. Restaurierungen fanden 1884 und 1930 statt. Der Bau ist frühbarock und hat ein Langhaus mit Rundbogenfenstern, einen Turm mit Zwiebelhelm und eine westliche Giebelfront mit Oculus. Der Chor schließt polygonal, und nördlich davon steht ein Sakristeianbau. Im Inneren der Kirche ist das Langhaus fünfjochig und unter einer Stichkappentonne mit Gurtbögen. Im Westjoch befindet sich eine kreuzgratunterwölbte Empore. Der Hochaltar zeigt Mariä Himmelfahrt und die hl. Helena, während die Kanzel und das Taufbecken barock sind. Die Orgel stammt von Franz Capek aus dem Jahr 1906. An der Nordseite hängt ein spätgotisches Relief der Geburt Christi.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Tulln an der Donau
- Adresse
- Kirchengasse, Langenlebarn 45
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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