Kloster Sankt-Maria-auf-dem-Georgenberg
Kloster in Deutschland
Das Kloster Sankt-Maria-auf-dem-Georgenberg, auch als Kloster Plötzky bekannt, war ein Zisterzienserinnenkloster in Plötzky, heute Teil von Schönebeck im Landkreis Salzlandkreis. Es entstand im 13. Jahrhundert, vermutlich um 1210 oder 1230, und wurde von den Herzögen von Sachsen-Wittenberg gefördert. Die genaue Gründungszeit ist nicht bekannt. Nach der Reformation wurde das Kloster 1538 aufgelöst, und die Gebäude verfielen nach und nach. Das Kloster wurde 1538 geschlossen und 1578 begann der Abriss der Klausurgebäude. Die Kirche stand bis 1793. Heute sind nur Reste der östlichen Klostermauer und Teile eines Wirtschaftsgebäudes erhalten. Einige Chorgestühle wurden in andere Kirchen verbracht, etwa in die Sankt-Pancratii-Kirche in Elbenau und die Sankt-Lukas-Kirche in Ranies. Die Ruinen des Klosters liegen auf dem Georgenberg, einem Hügel südöstlich von Schönebeck. Die Reste der Mauerwerkstruktur bieten einen Eindruck von der ursprünglichen Ausdehnung des Klosters. Die Umgebung umfasst die Stadt Schönebeck und die nähere Landschaft des Salzlandkreises. Die Ruinen sind Teil der historischen Landschaft und können als Zeugnis der mittelalterlichen Klosterarchitektur betrachtet werden.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Schönebeck
- Erbaut
- 1223
V okolí
- Plötzky439 m
- Pretziener Wehr1.9 km
- Pretzien1.8 km
- Gommern2.9 km
- Pömmelte5.6 km
- Kreisgrabenanlage Pömmelte, Ausgrabung nordwest5.9 km
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