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Hersfeldské opatství
Benediktinische Reichsabtei in Bad Hersfeld
Die Reichsabtei Hersfeld war ein Benediktinerkloster in der Stadt Bad Hersfeld an der Fulda. Sie existierte von 769 bis 1606 und war eng mit der Geschichte der Stadt verbunden. Die Stiftskirche, heute als romanische Kirchenruine bekannt, bildete den Kern des Klosterlebens. Die Abtei hatte 66 Äbte und war bis 1606 ein bedeutendes religiöses und politisches Zentrum. Sie war Teil des Reichs und besaß eigenes Territorium, das bis 1648 als weltliches Fürstentum existierte. Die Abtei war ein zentrales Missions- und Kulturzentrum im frühen Mittelalter. Sie war von 769 bis 786 von Bischof Lullus gegründet und wurde 782 zur Reichsabtei erhoben. Bis 1150 wurde die Stiftskirche in romanischem Stil erbaut, und die Abtei erreichte ihren Höhepunkt unter Abt Heinrich I. von Bingarten. Die Abtei besaß ein eigenes Zehntverzeichnis, eine Klosterschule und eine Bibliothek. Sie war auch ein Zentrum der Münzprägung und hatte bedeutende Reliquien wie die Gebeine des heiligen Wigbert. In der Stiftskirche und den Ruinen der Stiftsruine können Besucher die Spuren des Klosterlebens erkennen. Die Stiftsruine umfasst das Querhaus, das Südtor und die Aula der Pfalz. Im Bereich des Marktplatzes wurden Fundamente von Befestigungsanlagen und einer Salzsiederei entdeckt. Die Lullusglocke im Katharinenturm und die Ruinen der Klosterkirche sowie des Johannesbergs zeigen die historische Bedeutung der Abtei. Die Umgebung umfasst die Fulda, die Wachsenburg und die Region des Seulingswalds.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Bad Hersfeld
- Erbaut
- 701
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