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Gedenkstätte Ahlem
Gedenkstätte auf dem historischen Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule in Hannover-Ahlem
Die Gedenkstätte Ahlem liegt in Hannover im Stadtteil Ahlem-Badenstedt-Davenstedt auf dem Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule. Sie wurde 1987 von dem Landkreis Hannover als Mahn- und Gedenkstätte eingerichtet und 2001 an die Region Hannover übergeben. Die Einrichtung ist die zentrale Gedenkstätte der Region und erinnert an die Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus sowie an die Geschichte der Gartenbauschule. Die Gedenkstätte vermittelt die Geschichte der Verfolgung in Ahlem, beginnend mit dem Novemberpogrom 1938. Die Dauerausstellung ist in den vier Geschossen des ehemaligen Direktorenhauses untergebracht und umfasst eine Mediathek sowie einen Veranstaltungsraum. Auf dem Außengelände gibt es einen Schulgarten mit der Laubhütte, wo 1945 mindestens 59 Häftlinge der Gestapo ermordet wurden. Ein Denkmal aus Schieferplatten erinnert an das Gebäude, das nach Kriegsende in Brand gesteckt wurde. Die „Wand der Namen“ mit 3000 Tafeln nennt die Lebensdaten von NS-Opfern. Die Gedenkstätte wurde mehrfach durch rechtsmotivierte Straftaten beschädigt, darunter die Verunstaltung der „Wand der Namen“ und die Beschädigung von Kränzen. 2025 wurde ein Tatverdächtiger identifiziert, der wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Diebstahl ermittelt wird. Die Region Hannover betont, dass es sich um politisch motivierte Taten handelt, die den Rechtsextremismus thematisieren.
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- Art
- Museum, Gedenkstätte
- Ort
- Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
- Adresse
- Heisterbergallee 8, 30453 Hannover
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