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Borbeck-Mitte
Stadtteil von Essen
Borbeck-Mitte ist ein Stadtteil im Nordwesten von Essen und gehört zum Stadtbezirk IV Borbeck. Der Name entstand, um den Stadtteil vom Stadtbezirk zu unterscheiden. Borbeck-Mitte ist als Mittelzentrum im Oberzentrum Essen ausgewiesen und spielt eine zentrale Rolle für den Stadtbezirk. Der Stadtteil war 1915 eingemeindet worden und blieb als „Stadt in der Stadt“ erhalten. Der Stadtteil hat eine reiche Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. Borbeck wurde bereits 869 urkundlich erwähnt und war ein wichtiger Oberhof des Essener Damenstifts. Im 18. Jahrhundert entstand das Schloss Borbeck, und die Dionysiuskirche wurde umgebaut. Die industrielle Entwicklung begann im 19. Jahrhundert mit Kohlebergbau und Ziegelei, was zu einem Bevölkerungswachstum führte. Die Eingemeindung nach Essen 1915 war ein Ergebnis von Verhandlungen über wirtschaftliche Vorteile und Infrastruktur. Borbeck-Mitte ist geprägt von seiner industriellen Geschichte und der Eingemeindung. Die Region war ein Zentrum der Eisen- und Stahlindustrie, insbesondere durch Krupp. Im NS-Zeitraum wurde die Rüstungsindustrie ausgebaut, und Zwangsarbeiter wurden eingesetzt. Nach dem Krieg wurde der Stadtteil aufgebaut, wobei die Infrastruktur und Industrie wiederhergestellt wurden. Heute ist Borbeck-Mitte ein Teil der Stadt Essen mit einer Vielzahl von historischen und industriellen Spuren.
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- Art
- Siedlungsteil
- Ort
- Essen
- Erbaut
- 1915
- Seehöhe
- 66 m
V okolí
- Schloss Borbeck965 m
- Haus Heck (Essen-Vogelheim)2.0 km
- Haus Horl2.3 km
- Haus Berge (Essen)1.7 km
- St. Bonifatius1.9 km
- Stadion an der Hafenstraße2.2 km
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