Giebelstadt

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Giebelstadt

Markt im Landkreis Würzburg in Bayern, Deutschland

Giebelstadt liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und ist der Verwaltungssitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft. Das Gemeindegebiet erstreckt sich südlich von Würzburg und ist kaum bewaldet. Durch den Ort verläuft der Fränkische Marienweg. Die Gemeinde besteht aus zehn Gemeindeteilen, darunter Allersheim, Eßfeld und Herchsheim. Die Gemarkung Giebelstadt umfasst 7,714 km² und ist in 1728 Flurstücke unterteilt. Giebelstadt wurde im 9. Jahrhundert nach der alemannischen Adelssippe der Gibule benannt und wurde erstmals 820 urkundlich erwähnt. Im Mittelalter besaßen die Ministerialengeschlechter Geyer und Zobel Grundbesitz und übten gemeinsame Herrschaftsrechte aus. Von dieser Zeit stammen die Ruine des Geyerschlosses und das Zobelschloss. Im 18. Jahrhundert entstand eine Synagoge, die 1938 zerstört und 1944 abgerissen wurde. Der Fliegerhorst Giebelstadt, der 1936 von Hitler eröffnet wurde, war während des Zweiten Weltkriegs ein bedeutendes militärisches Zentrum. Giebelstadt ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie das Zobelschloss und die Ruine des Geyerschlosses. Die Gemeinde veranstaltet jährlich die Florian Geyer Festspiele, bei denen das Leben des Ritters Florian Geyer dargestellt wird. Zudem gibt es das Rathaus, das einst die Freiherrlich Zobel’sche Bierbrauerei beherbergte. Die Gemeinde hat auch eine Vielzahl landwirtschaftlicher Betriebe und ist ein Zentrum für den Sportbootbau mit der Firma Bavaria Yachtbau.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Markt in Deutschland
Ort
Landkreis Würzburg
Seehöhe
300 m
Zdroje:Giebelstadt (CC0-1.0)

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