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Burgstall Schaunberg
abgegangene mittelalterliche Befestigungsanlage und Siedlungsplatz in der Gemeinde Aschach an der Donau, Oberösterreich
Der Burgstall Schaunberg ist eine abgegangene Höhenburg in der Gemeinde Aschach an der Donau, Österreich. Er liegt direkt an dem Altweg, der vom Gasthaus Kaiser nach Gschwendt führt. Die Anlage war eine nicht gemauerte Wehranlage, die zwischen 1380 und 1386 errichtet wurde. Sie stand auf einem vorspringenden Hangsporn mit einem Kernwerk an der Spitze und umfasste Hauptgraben, Wall und Vorwall. Die Burg spielte eine strategische Rolle bei der Kontrolle des Donauverkehrs, was zu Konflikten mit dem Landesfürsten führte. Die zweite Schaunberger Fehde endete mit einem Vertrag vom 4. September 1386, in dem Heinrich von Schaunberg dem Herzog Albrecht von Österreich zustimmte, den Burgstall nicht weiter auszubauen. Ob dieser Vertrag eingehalten wurde, ist nicht belegt. Heute sind die Substruktion und Gräben des Burgstalles noch erkennbar. Zwei aus dem Felsen geschlagene Halsgräben sind vorhanden, wobei der äußere teilweise durch eine Wegverbreiterung beeinträchtigt ist. In der Sohle des inneren Grabens befindet sich eine Erhebung, möglicherweise ein Stolperwall. Das Objekt hat keine Denkmalschutzstatus, ist aber historisch bedeutsam.
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- Art
- Burgstall
- Ort
- Aschach an der Donau
- Erbaut
- 1380
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