Obce · Longcochon

Longcochon

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Longcochon liegt im Jura, im Département Jura der Region Bourgogne-Franche-Comté. Das Bauerndorf erstreckt sich auf einer Höhe von 861 m, etwa 13 Kilometer ostnordöstlich von Champagnole. Es befindet sich im Val de Mièges, auf einem Ausläufer des Hochplateaus von Mignovillard, zwischen den Talniederungen der Serpentine im Norden und der Settière im Süden. Das Gemeindegebiet umfasst einen Abschnitt des französischen Juras und grenzt an Molpré, Mignovillard, La Latette, Rix und Nozeroy.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Longcochon im 13. Jahrhundert. Im Mittelalter gehörte das Dorf zur Herrschaft Nozeroy. 1639 wurde es von Truppen des Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar geplündert und zerstört. Mit dem Frieden von Nimwegen 1678 kam Longcochon an Frankreich. Die Gemeinde blieb bis ins 19. Jahrhundert ein ländlicher Ort, der von der Landwirtschaft geprägt war.

Longcochon ist ein kleiner Ort mit einer Kirche, die im 17. Jahrhundert gebaut und im 18. sowie 19. Jahrhundert verändert wurde. Das Dorf ist vor allem durch die Landwirtschaft geprägt, wobei Milchwirtschaft und Viehzucht eine wichtige Rolle spielen. Die Ortschaft liegt an einer Departementsstraße, die von Nozeroy nach Mignovillard führt, und verfügt über eine weitere Straßenverbindung zu La Latette.

Zdroje (1)
Einwohner
59
Fläche
3,64 km²
Seehöhe
886 m
Bezirk
Jura

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