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Crestaulta
Archäologische Stätte in Lumbrein im Kanton Graubünden, Schweiz
Crestaulta ist ein bronzezeitlicher Siedlungsplatz im Gemeindegebiet von Lumnezia im Kanton Graubünden. Die Siedlung wurde zwischen der frühen und mittleren Bronzezeit (ca. 2000–1300 v. Chr.) besiedelt und gilt als eine der ältesten im inneren Alpenraum. Sie liegt auf einem abgeplatteten Hügel südwestlich von Lumbrein, 300 m westlich des Weilers Surin. Der Hügel erreicht eine Höhe von 1283,5 m über Meer. Die Ausgrabungen von 1935 bis 1938 ergaben Funde aus drei Wohnhorizonten, die bis zu drei Meter tief reichten. In der obersten Schicht wurden Bronzegeräte, keramische Gefäße und verkohlte Getreidekörner gefunden. Die Siedlung war wahrscheinlich von etwa 35 bis 50 Personen bewohnt. Die Kulturschichten sind in der Tiefe der Ablagerungen gut nachweisbar, wobei die westliche Zone am besten dokumentiert ist. Auf dem Hügel wurden drei Hüttenplätze mit Herdstellen, Steinsetzungen und Holzbretterböden identifiziert. Die Funde umfassen 27 Bronzeartefakte, Steinwerkzeuge, Knochenartefakte und über 400 keramische Gefäße. Zudem wurden Knochen von Wildtieren und Haustieren sowie menschliche Überreste gefunden, die im Anthropologischen Museum der Universität Zürich aufbewahrt werden. Die Bewohner lebten von Ackerbau und Viehzucht und bearbeiteten Metall selbst.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Lumnezia
- Adresse
- Surin, Lumbrein
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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