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Kojkovice
Ortsteil der Stadt Třinec in Tschechien
Kojkovice ist ein Ortsteil der Stadt Třinec in der Region Frýdek-Místek. Der Ort liegt nordöstlich des Stadtzentrums von Třinec und war bis 1961 Teil des Okres Český Těšín. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1457. Kojkovice war im 19. und 20. Jahrhundert Teil des Bezirks Teschen und stand im Zentrum des Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkriegs. 1938 wurde der Ort an Polen abgetreten, kehrte aber nach dem Zweiten Weltkrieg zur Tschechoslowakei zurück. Der Ort war bis 1961 Teil des Bezirks Český Těšín und wurde 1960 in die Stadt Třinec eingemeindet. Kojkovice war im 19. Jahrhundert ein Zentrum der polnischen Minderheit und hatte eine eigene Volksschule, die 1902 bis 1907 gebaut wurde. Die Bevölkerung bestand zu Beginn des 19. Jahrhunderts hauptsächlich aus evangelischen Bewohnern mit polnischer Mundart. Die römisch-katholische Minderheit war in Punzau eingepfarrt. Kojkovice ist ein kleiner Ortsteil mit einer historischen Verbindung zur polnischen Minderheit. Die Bevölkerung war bis ins 19. Jahrhundert hauptsächlich evangelisch, während die katholische Minderheit in Punzau lebte. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht. Die lokale Geschichte ist eng mit dem polnisch-tschechischen Grenzkrieg und der Veränderung der Verwaltungsgebiete verbunden. Die Gemeinde hat sich im Laufe der Jahrhunderte mehrmals verändert, bis sie 1960 in Třinec eingegliedert wurde.
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- Art
- Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Třinec
- Erbaut
- 1776
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