Löbejün

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SaalekreisBezirk Saalekreis

Löbejün

Ortsteil von Wettin-Löbejün

Löbejün ist ein Ortsteil der Stadt Wettin-Löbejün im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt 15 km nördlich von Halle (Saale) in bergigem Gelände, das von der Fuhne-Niederung nach Süden ansteigt. Bekannt ist der Ort durch den Löbejüner Porphyr, einen Rhyolith, sowie Steinkohle- und Kalksteinvorkommen. Zu Löbejün gehören auch die Orte Gottgau und Schlettau. Der Ort wurde 961 erstmals urkundlich erwähnt und war bis 1950 eine eigenständige Stadt. 2011 wurde er mit Wettin zur neuen Stadt Wettin-Löbejün zusammengefasst. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von der Zuwanderung altsorbischer Siedler und dem Bergbau, der bis 1883 stattfand. Mehrere tausend Tonnen Kohle wurden gefördert, wobei die Produktion bis 1883 auf über 20.000 Tonnen pro Jahr stieg. In der Altstadt von Löbejün sind engste Gassen und natürliche Steinwege sowie Bauwerke aus Porphyr zu finden. Bekannt sind das Hallesche Tor, die Stadtmauer und der Loßplatz. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das Carl-Loewe-Museum, das Kriegerdenkmal und das Denkmal für die erste deutsche Dampfmaschine. In einigen Steinbrüchen können Kletter- und Tauchsportler heute aktiv sein.

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Art
Ortsteil
Ort
Wettin-Löbejün
Seehöhe
161 m

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