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Palais Brühl-Marcolini
Palast in Deutschland
Das Palais Brühl-Marcolini ist ein Gartenpalais in der Vorstadt Ostra, heute Teil des Stadtteils Friedrichstadt in Dresden. Es wurde ab 1727 errichtet und ist heute Teil des Krankenhausgeländes Dresden-Friedrichstadt. Das Gebäude steht im Zentrum eines ehemaligen Gartens, der 1718 von Reichsgraf von Manteuffel erworben und 1727 durch den Prinzen Friedrich Ludwig von Württemberg-Winnental weiterentwickelt wurde. Das Palais war bis 1945 Sitz wichtiger historischer Ereignisse, darunter das Treffen Napoleons mit Metternich im Juni 1813. 1835 wurden Mietwohnungen eingerichtet, unter den Bewohnern befand sich Richard Wagner. Die barocke Architektur mit Chinesischem und Pompejanischem Zimmer sowie Skulpturen wie Sandsteinlöwen und Hermen bleibt erhalten, obwohl die ursprüngliche Gartenanlage durch Umbauten verloren ging. Im Palais können Besucher die barocken Räume und die Reste der ursprünglichen Gartenanlage bewundern. Die Malereien im Pompejanischen Zimmer stammen von Johann Ludwig Giesel. Die Skulpturen, darunter zwei Sandsteinlöwen am Hauptportal, wurden durch Luftangriffe 1945 beschädigt. Die Umgebung um das Palais besteht aus dem heutigen Krankenhausgelände und der angrenzenden Friedrichstraße.
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- Art
- Palast
- Ort
- Dresden
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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