Pamětihodnosti · Pócspetri

Pócspetri

Gemeinde in Ungarn

Pócspetri
Májer Ferenc CC BY-SA 3.0

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Pócspetri liegt im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg im Nordosten Ungarns, genauer im südwestlichen Teil der Region Nyírség. Die Gemeinde grenzt im Westen an Máriapócs und ist von Nyíregyháza, dem Verwaltungssitz des Komitats, etwa 27 Kilometer entfernt. Weitere Nachbarorte wie Kállósemjén, Nyírbátor und Nagykálló sind zwischen 6 und 14 Kilometer entfernt, während Mátészalka rund 34 Kilometer südlich liegt.

Die Hauptzufahrt erfolgt über die Landstraße 4911, die Nyíregyháza mit Nagykálló und Nyírbátor verbindet und auch durch das Gemeindegebiet führt. Innerhalb von Pócspetri selbst verläuft die Straße 4928, die nicht nur die Verbindung zur 4911 herstellt, sondern auch den Ort mit Máriapócs verbindet. Die Eisenbahnlinie Nyíregyháza–Mátészalka–Zajta streift zwar die südliche Gemarkung, doch der nächste Bahnhof befindet sich in Kállósemjén oder Máriapócs. Historisch wurde der Ort erstmals 1221 erwähnt, als ein Priester namens István in den Váradi-Regesten verzeichnet war.

Vor Ort prägen vor allem das götische „Szent Kereszt Felmagasztalása“-Katholikentor aus dem späten 13. Jahrhundert das Bild, das später barock umgestaltet wurde. Dazu kommen ein spätbarockes Pfarrhaus, ein Aussichtsturm und mehrere Denkmäler wie ein Nepomuki-Szent-János-Bildstock oder ein Erzsébet-Denkmal. Ein besonderes Zeugnis der Ortsgeschichte ist die Mahnstätte für die Opfer des Pócspetri-Falls von 1948, als nach einem Zwischenfall mit tödlichem Ausgang mehrere Dorfbewohner verhaftet und misshandelt wurden. Heute erinnert eine Gedenktafel am Rathaus an die Ereignisse, und der Ort ehrt mit einer Straße und einer Schule die Erinnerung an die Betroffenen.

Zdroje (1)
Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Nyírbátor

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