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Carabaña
Gemeinde in Spanien
Carabaña liegt im Südosten der Autonomen Gemeinschaft Madrid, etwa 51 km südöstlich der Hauptstadt. Der Ort ist ca. 625 m hoch und gehört zur Kulturlandschaft der Alcarria. In der Umgebung befinden sich die sehenswerten Orte Tielmes und Valdilecha, die jeweils etwa 8 bis 10 km westlich und nordwestlich liegen. Der Río Tajuña fließt durch den Ort, und die Landschaft ist von sanften Hügeln und flachen Tälern geprägt. Der Ort wurde bereits in der vorrömischen Zeit besiedelt, wo eine Höhlensiedlung der Keltiberer existierte. Später gab es hier eine Siedlung der Westgoten, die im 8. Jahrhundert von den Mauren übernommen wurde. Im Zuge der Rückeroberung fiel Carabaña in die Hände der Christen, doch der Ort musste sich im 12. und 13. Jahrhundert noch mit Heeresgruppen der Almohaden auseinandersetzen. Im Jahr 1557 erhielt der Ort die Stadtrechte, und später kam er unter die Herrschaft der Genueser Kaufmannsfamilie Lomelín. Carabaña ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die dreischiffige Mariä-Himmelfahrt-Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die nach dem Spanischen Bürgerkrieg restauriert wurde. Auf dem Hauptplatz steht ein Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, der nach Karl III. benannt ist. Zudem gibt es den Palacio del Virrey im Mudéjar-Stil sowie eine fünfbogige Steinbrücke über den Río Tajuña aus dem 17. Jahrhundert. In der Umgebung finden sich prähistorische Höhlen und die Ermita de Santa Lucia außerhalb des Ortes.
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- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Autonome Gemeinschaft Madrid
- Seehöhe
- 625 m
V okolí
- Orusco de Tajuña3.7 km
- Valdaracete6.1 km
- Valdilecha7.3 km
- Villar del Olmo8.9 km
- Tielmes6.9 km
- Ambite8.9 km
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