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Schloss Weinfelden
Schloss im Thurgau in der Schweiz
Das Schloss Weinfelden steht am Südhang des Ottenbergs oberhalb der Stadt Weinfelden im Kanton Thurgau. Es ist eine ehemalige Burg, die im 12. Jahrhundert als Castrum Winvelde errichtet wurde. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von Hartmann von Kyburg an den Bischof von Konstanz übergeben und später von den Herren von Bussnang weiterentwickelt. Im 15. Jahrhundert wurde sie von der Familie Muntprat erworben, die die Gemeinde Weinfelden 1514 erstmals einen Gemeinderat gewähren ließ. Das Schloss war bis 1614 ein Vogtsitz der Stadt Zürich und wurde im 19. und 20. Jahrhundert mehrmals verkauft. 1972 kaufte August von Finck das Schloss und ließ es im Zustand um 1700 restaurieren. Er zahlte damals 340'000 Franken für die Liegenschaft, die nach seinem Tod einen Wert von 4'747'000 Franken hatte. Das Schloss wurde 1997 erneut renoviert und ist seit 2021 in der Erbengemeinschaft. Das Schloss Weinfelden ist ein ehemaliger Vogtsitz mit einem Turm, der einen Spitzhelm trägt. Das Hauptgebäude ist bewohnbar und wurde im 18. Jahrhundert umgebaut. Die umliegende Landschaft umfasst die Wälder am Ottenberg und bietet Ausblicke auf die Stadt Weinfelden. Die Burg ist Teil der Geschichte des Thurgaus und steht als Kulturdenkmal unter Schutz.
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- Art
- Burg, Bauwerk
- Ort
- Weinfelden
- Adresse
- Schloss, 8570 Weinfelden
- Denkmalstatus
- besonders wertvoll (Thurgau)
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- Weinfelden779 m
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